Nachdem die TSV-Leichtathletikabteilung genau vor einem Jahr beim Melsunger Sprintermeeting erstmals mit drei Teilnehmern an einer Stadionveranstaltung teilgenommen hatte, gingen diesmal sechs Leichtathleten im TSV-Trikot an den Start, um jeweils zwei Sprints zu absolvieren.

Durch den kurzfristigen Ausfall von Hannah Wurmbäck konnte die gemeldete 4x75m Staffel der U14-Mädchen leider nicht antreten. Spontan entschied man sich dazu, Alicia Stehl als Ersatzläuferin einzusetzen und dabei in Kauf zu nehmen, dass man mit ihr in der nächst höheren Altersklasse antreten und 4x100m laufen musste.

In ungeübter Besetzung und über für die jüngeren Mädchen ungewohnt lange Strecken zeigten Nele Zülch, Mira Kuchar, Darja Wölfel und Alicia Stehl auf Anhieb einen sehr guten Lauf und absolvierten ihre erste 4x100m-Staffel in einer ansprechenden Zeit von 56,94s.

In den anschließenden Einzelsprints über 75m belegte Mira Kuchar mit 11,09s und 11,08s zweimal den 2. Platz in der W12. Nele Zülch wurde in ihrem ersten Lauf in 11,84s Neunte und verbesserte sich im 2. Lauf in 11,70s auf den 7. Platz.

In der W13 kam Darja Wölfe in 11,99s und 12,23s beide Male als Fünfte ins Ziel.

Zwei enge Rennen lieferten sich Paul Auer und David Führer über 75m in der M13, wobei David zweimal in 10,95s die Nase knapp vorn hatte und die beiden jeweils die Plätze Vier und Fünf belegten. David steigerte seine Bestzeit damit gegenüber dem Vorjahr um mehr als eineinhalb Sekunden.

Deutlich setzte sich Alicia Stehl über 100m in der W15 durch. Mit 13,45s und 13,63s blieb sie beide Male klar vor ihren Konkurrentinnen.

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Nach dem Gewinn des Hochsprung-Kreismeistertitels und dem 3. Platz mit einer persönlichen Bestleistung von 1,53m bei den nordhessischen Titelkämpfen stand für Alicia Stehl am ersten Juniwochenende nun die Teilnahme bei den Hessischen Meisterschaften der U16 in Gelnhausen auf dem Programm.

Aufgrund der Vorleistungen schien der Titel in der Altersklasse W15 bereits an die Nordhessenmeisterin Maren Engelberts vom LAV Kassel vergeben, deren bisherige Bestleistung von 1,63m sich deutlich von ihren Mitstreiterinnen abhob. Dahinter versprach ein ausgeglichenes Teilnehmerfeld einen hochklassigen und engen Wettkampf, bei dem viel von Tagesform und Nervenstärke der Hochspringerinnen abhängen sollte.

Obwohl weder die Favoritin, die sich an diesem Tag mit 1,54m und Platz Drei zufrieden geben musste, noch die meisten anderen Teilnehmerinnen an ihre bisherigen Bestleistungen herankamen und offensichtlich allen die hohen Temperaturen von über 30°C zu schaffen machten, entwickelte sich ein spannender Wettkampf, den am Ende Katharina Altlay (SG Enkheim) mit übersprungenen 1,62m vor Maya Hoffman (TSG Wehrheim, 1,54m) für sich entschied.

Nachdem Alicia sowohl die Einstiegshöhe von 1,35m als auch 1,40m im ersten Versuch klar übersprungen hatte, benötigte sie für 1,45m zwei Versuche und scheiterte anschließend gemeinsam mit fünf anderen Springerinnen an 1,50m. Über die Reihenfolge von Platz Vier bis Neun musste daher bei gleicher übersprungener Höhe die Zahl der Fehlversuche entscheiden. Mit dem erreichten 6. Platz bestätigte Alicia, ohne an diesem Tag in den Bereich ihrer bisherigen Bestleistung gekommen zu sein, dass sie sich in ihrem ersten Jahr als Leichtathletin bereits in der hessischen Spitze der Hochspringerinnen etabliert hat.

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Der dritte Wertungslauf des diesjährigen KSK-Schwalm-Eder-Laufcups fand am 26. Mai in Gudensberg-Deute statt.

Theresa Schaal belegte dabei bei ihrem ersten Start auf Anhieb den 3. Platz in der Altersklasse U12. Für die 1km-Strecke benötigte sie 5:01min.

In der U14 bewältigte Anna-Sophie Schaal die gleiche Distanz in 4:40min und wurde damit ebenfalls Dritte. 4:48min genügten Felix Bieber in der U16, um an diesem Tag mit dem 2. Platz den Leichtathleten des TSV Gilserberg die dritte Platzierung auf dem Siegerpodest zu sichern.

Durch ihre starken Leistungen beim Sprintcup der Talentfördergruppen der nordhessischen Schulen, der im März in der Langenberghalle in Baunatal-Großenritte ausgetragen worden war, hatten sich Mira Kuchar, Hannah Wurmbäck und Paul Auer gemeinsam mit zwei weiteren Schülern des Schwalmgymnasiums für das Sprintcupfinale der jeweils besten acht nordhessischen Nachwuchsspinterinnen und Nachwuchssprinter qualifiziert. Diese beiden Finalläufe wurden nun am 25. Mai im Rahmen der Hessischen Meisterschaften der Erwachsenen im Kasseler Auestadion ausgetragen.

Beim 75m-Sprint der Jungen, zu dem einige der Qualifizierten aufgrund zeitgleich stattfindender Wettkämpfe leider nicht antreten konnten, unterbot Paul Auer erstmals die 11-Sekunden-Marke und sicherte sich in neuer Bestzeit von 10,82s den 2. Platz.

 

Dass die schnellsten Nachwuchssprinter Nordhessens am Start waren, zeigte auch das sehr enge Rennen der Mädchen.

Hannah Wurmbäck verbesserte ihre erst in der vergangenen Woche in Bad Sooden-Allendorf aufgestellte persönliche Bestzeit über 75m nochmals um 17 Hundertstelsekunden auf nun 10,48s und belegte hinter Annika Brede aus Baunatal den 2. Platz. Mira Kuchar, die in der zusammengefassten W12/13-Klasse zum jüngeren Jahrgang gehörte, wurde in 10,88s Siebte.

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Mit je zweimal Silber und Bronze und acht neuen persönlichen Bestleitungen kehrten die TSV-Leichtathleten von den in Bad Sooden-Allendorf ausgetragenen Nordhessischen Meisterschaften der U14 und U16 zurück.

In der W12 verbesserte sich Mira Kuchar im 75m-Sprint um mehr als eine halbe Sekunde auf 10,77s und sicherte sich damit die Vizemeisterschaft. Nele Zülch steigerte sich auf 11,52s und belegte damit den 10. Platz.

Im starken Feld der W13 verfehlte Hannah Wurmbäck in einer tollen neuen persönlichen Bestzeit von 10,65s das Siegerpodest nur knapp und wurde Vierte. Darja Wölfel blieb in 11,88s erstmals unter der 12-Sekunden-Marke und erreichte den 17. Platz.

Paul Auer steigerte sich im 75m-Sprint der M13 auf 11,18s und wurde Siebter. Im Weitsprung belegte er mit 3,68m den 8. Platz.

Im Weitsprung der W12 knackte Mira Kuchar erstmals die 4-Meter-Marke, verbesserte sich um 25cm und sprang mit 4,19m auf den Bronzerang.

Mit einigen zur deutschen Spitze zählenden Sprinterinnen musste sich Alicia Stehl über 100m in der W15 messen. Bereits in den Vorläufen unterboten drei von ihnen die bei 12,80s angesetzte Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften. Vivian Groppe (MT Melsungen) stellte mit 12,25s sogar eine neue deutsche Jahresbestzeit auf. Das Erreichen des Finals in einer Zeit von 13,35s war daher für Alicia bereits ein großer Erfolg. Mit dem dort in 13,46s erzielten 6. Platz konnte sie dann auch sehr zufrieden sein. 

Kaum Zeit zum Durchatmen blieb Alicia vor dem anschließenden Einstieg in den Hochsprungwettbewerb. Dennoch meisterte sie die ersten vier Höhen ohne Fehlversuch. Nach kleineren Unsicherheiten über 1,44m und 1,50m überwand sie nicht nur diese, sondern steigerte mit übersprungenen 1,53m sogar ihre persönliche Bestleistung und holte sich Bronze. Dass bei gleicher Höhe mit weniger Fehlversuchen sogar zum 2. Platz möglich gewesen wäre, trübte ihre Freude über das Erreichte nicht.

Für den erfolgreichen Abschluss des Wettkampftages und das i-Tüpfelchen des hervorragenden Mannschaftsergebnisses sorgte dann die 4x75m-Staffel der U14-Mädchen. Die Umstellung der Staffelreihenfolge und das gezielte Trainieren der Staffelwechsel hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Gegenüber den Kreismeisterschaften vor zwei Wochen verbesserten Nele Zülch, Mira Kuchar, Darja Wölfel und Hannah Wurmbäck ihre Staffelzeit um mehr als zwei Sekunden auf 43,13s. In einem phänomenalen Endspurt übersprintete Hannah Wurmbäck auf der Zielgeraden die Schlussläuferin des LAV Kassel, sodass man sich nur der Startgemeinschaft Baunatal geschlagen geben musste und dem TSV Gilserberg den Silberrang sicherte.

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